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  Heeresreform des Marius
 
Denn 300000 streitbare ;Männer in Waffen waren auf der Wanderung aus Hunger nach Land, das eine so riesige Masse ernährten sollte. Was für Menschen sie wären und woher sie kämen, um jetzt wie eine Wetterwolke über Gallien und Italien hereinzubrechen,  das wusste niemand. Unwiederstehlich an Mut und Kühnheit und gleich der ungestümen Gewalt des Feuers zogen sie (Kimbern und Teutonen) heran; niemand vermochte ihrem Ansturm Wiederstand zu leisten. Viele römische Heere und Feldherrn, die das jenseits der Alpen liegende Gallien verteidigten wollten, wurden ruhmlos dahingerafft. Als die Römer dies von allen Seiten erfahren hatten, beriefen sie marius zum Heeresführer, und er wurde zum zweiten Male zum Konsul gewählt, obwohl das gesetz es verbot einen in Abwesenheit und vor Ablauf einer bestimmten Friest wieder zu wählen. Sogleich führte er auch eine Werbung (zum Heeresdienst) durch, wobei er entgegen dem Gesetz viel mittelloses Volk und Sklaven in die Liste eingetragen ließ. Bei seinem Feldzug härtete er seine Truppen schon auf dem Marsche ab, übte sie auf mancherlei Art im Lauf und in ausgedehnten Märchen, zwang sie ihr Gepäck selbst zu tragen und ihr essen mit eigender Hand zu bereiten.
 
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